Klinische Studien

Was wird in klinischen Studien untersucht?

Klinische Studien prüfen neue Therapien auf Wirksamkeit, Sicherheit und Verträglichkeit unter streng kontrollierten Bedingungen. 

Am Sarkomzentrum des LMU Klinikums München erhalten Patientinnen und Patienten dadurch frühzeitig Zugang zu innovativen Behandlungsoptionen.

Was sind klinische Studien und welche Vorteile haben Patientinnen und Patienten?

Klinische Studien testen unter anderem:

- neue Medikamente und Wirkstoffe

- Kombinationen bestehender Therapien (Therapie-Optimierungsstudien)

- neue diagnostische Verfahren

- nicht-medikamentöse Behandlungsansätze

Ziel ist es, Krebsbehandlungen wirksamer, sicherer oder verträglicher zu machen.

Für wen sind klinische Studien geeignet?

Es gibt Studien für Patientinnen und Patienten:

- in frühen Krankheitsstadien

- bei fortgeschrittener oder metastasierter Erkrankung

- nach abgeschlossener Therapie (z. B. zur Rückfallprävention)

Ob eine Studie infrage kommt, prüfen spezialisierte Ärztinnen und Ärzte anhand klar definierter Ein- und Ausschlusskriterien.

Wie läuft eine Studienteilnahme ab?

Die Teilnahme ist freiwillig und kann jederzeit ohne Angabe von Gründen beendet werden.

Vor Beginn erfolgt eine ausführliche ärztliche Aufklärung anhand einer schriftlichen Patienteninformation.

Während der Studie erfolgt eine engmaschige medizinische Betreuung und Kontrolle.

Gibt es Placebos in der Krebsmedizin?

Placebos (Scheinmedikamente ohne Wirkstoff) werden in der Onkologie nur in seltenen Ausnahmefällen eingesetzt. In der Regel erhalten alle Studienteilnehmenden mindestens eine etablierte Standardtherapie.

Ihr Ansprechpartner

Bei Fragen wenden Sie sich jederzeit an Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren behandelnden Arzt.