Mit den Mitteln des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt sollen zwölf Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler am LMU Klinikum gefördert werden, die sowohl klinisch tätig sind als auch forschungsorientiert arbeiten („Clinician Scientist“). PROMISE stellt für die kompetitiv ausgewählten Fachärztinnen und Fachärzte die Vereinbarkeit von Forschung und ärztlicher Tätigkeit sowie von Familie und Beruf sicher und bietet darüber hinaus ein umfassendes Qualifikations- und Mentoringprogramm. Exzellente Clinician Scientists erhalten so die Möglichkeit, sich wissenschaftlich zu profilieren und für die Übernahme einer Professur oder gleichwertigen leitenden Tätigkeit in Forschung und Versorgung zu qualifizieren.
„Das bietet erfolgreichen Bewerberinnen und Bewerbern eine attraktive und vor allem langfristige Perspektive und wird uns helfen, Ärztinnen und Ärzte am Beginn der Weiterbildung für eine wissenschaftliche Laufbahn in der Universitätsmedizin zu begeistern,“ sagt Prof. Dr. Markus M. Lerch, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des LMU Klinikums.
Das neue Programm soll in das bereits etablierte „Medical & Clinician Scientist Program“ (MCSP) zur strukturierten Ausbildung und Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler an der Medizinischen Fakultät der LMU integriert werden. „Aktuell werden bereits 42 Clinician Scientists sowie acht Advanced Clinician Scientists über das MCSP gefördert. Mit dem Programm für Comprehensive Neuroscience (PROMISE) wird das Netzwerk der forschenden Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler gestärkt und der bestehende Forschungsschwerpunkt Neurowissenschaften an der Medizinischen Fakultät weiter ausgebaut“, erklärt Prof. Dr. Thomas Gudermann, Dekan der Medizinischen Fakultät der LMU München.
„Für eine Medizin auf Weltklasse-Niveau ist die enge Verbindung von Patientenversorgung und Forschung essentiell“, sagt Prof. Dr. Matthias Tschöp, Präsident der Ludwig-Maximilians-Universität. „Dass das BMFTR uns in diesem Bestreben unterstützt, zeigt, dass diese an der LMU gelebte Realität auch in Berlin erkannt und anerkannt wird.“