Speicheldrüsen

Unsere Arbeitsgruppe hat in Zusammenarbeit mit der Klinik und Poliklinik für Radiologie Verfahren zur Differntialdiagnostik von Speicheldrüsenerkrankungen  etabliert. Mit Hilfe der intraduktalen Kontrastmittelsonographie kann schonend zwischen Speichelsteinen und Verengungen des Speichelgangsystems unterschieden und die Lokalisation der Erkrankung genau aufgezeigt werden. Zusätzlich führen wir den kontrastverstärkten Ultraschall bei unklaren Raumforderungen der Speicheldrüsen durch. Ferner konnten wir mit der Elastographie (die Messung der Steifigkeit von Geweben) Ausprägung und Therapieerfolg bei obstruktiven Speicheldrüsenerkrankungen objektiv verifizieren. Aktuell untersuchen wir den Wert der Elastographie für die Differenzialdiagnostik von verschiedenen Tumoren der Speicheldrüse.

Links: Hier ist das extraglanduläre Gangsystem der Unterkieferspeicheldrüse mit der intraduktalen Kontrastmittelgabe dargestellt. Rechts: Es wird die Steifigkeit der Unterkieferspeicheldrüse (gelbe Pfeile) ausgemessen, um auf den Grad der Entzündung der Drüse zurückzuschießen.

  • Dr. med. Florian Schrötzlmair (Leiter der Arbeitsgruppe)
  • Prof. Dr. med. Christoph Reichel
  • Priv.-Doz. Dr. med. Donata Gellrich
  • Dr. med. Veronika Volgger