Als erster bemannter Flug, der beide Pole der Erde umkreist, hat die Mission eine internationale Besatzung an Bord, darunter Rabea Rogge, eine Elektroingenieurin und Polarforscherin aus Berlin, die als erste deutsche Astronautin im Weltraum sein wird.
Jedes Mitglied der zivilen Besatzung aus verschiedenen Ländern trägt mit seinem einzigartigen Fachwissen zu den Zielen der Mission bei, wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen und die Fähigkeiten der bemannten Raumfahrt zu verbessern.
Das LMU Klinikum leitet die SpaceXposome-Studie zur Untersuchung der Stressresilienz im Weltraum. In Zusammenarbeit mit der portugiesischen Universität Lusófona zielt SpaceXposome darauf ab, Biomarker für Stress zu identifizieren und das Wohlbefinden von Astronauten zu verbessern, mit klinischen Anwendungen für den Umgang mit stressbedingten Erkrankungen.
Diese Bemühungen sind für die Vorbereitung von Astronauten auf künftige bemannte Weltraummissionen von entscheidender Bedeutung und untermauern den Auftrag von Fram2, die Grenzen der menschlichen Erforschung zu erweitern.
Am LMU Klinikum forschen Prof. Dr. Alexander Choukér und PD Dr. Judith-Irina Buchheim bereits seit vielen Jahren am Zusammenhang von Stress und Immunsystem. Hier gibt es gewisse Parallelen zwischen den Astronauten im Weltall und Intensivpatienten in einem Klinikum. Eine Auswahl von Projekten ist hier vorgestellt: Stress und Immunsystem in Extremwelten | Klinik für Anaesthesiologie