Klinische und experimentelle Schmerzforschung

Die Erforschung und Behandlung des Phänomens Schmerz hat in den letzten Jahrzehnten stark an Bedeutung gewonnen. Dabei kommt der Entstehung des chronischen Schmerzes eine besondere Bedeutung zu. Was geschieht bei der Entwicklung eines chronischen aus einem akuten Schmerz und welche Effekte haben unterschiedliche Therapieansätze? Gibt es Biomarker, die helfen, Risikokonstellationen für die Entstehung des chronischen Schmerzes zu erkennen? Diese und weitere Fragen sind Gegenstand unserer Forschungsgruppe.

Quantitative sensorische Testung

Mithilfe eines Geräts zur Quantitativen sensorischen Testung (QST) haben wir ein sehr differenziertes Akutschmerzmodell entwickelt, welches wir zur grundlagenwissenschaftlichen und klinischen Erforschung des Schmerzerlebens sowie der Wirkung von Interventionen einsetzen.

Das Gehirn und die Psyche spielen eine entscheidende Rolle bei der Entstehung und Therapie von Schmerzen. Unter anderem am Beispiel des CRPS (Complex Regional Pain Syndrome) und des chronischen Rückenschmerzes werden die Effekte unterschiedlicher Therapieansätze (Psychologische Interventionen, virtuelle Realität u.a.) untersucht.

Kontakt

Univ.-Prof. Dr. med. Shahnaz Christina Azad

Leitung der Forschungsgruppe

Dr. med. Philipp Lüke

Dr. rer. biol. hum. Heike Schulte-Göcking

Johannes Leukert

Claudia Storz

Dr. rer. nat. Monica Azqueta-Gavaldon

Wichtige Kooperationspartner

  • Prof. Dr. med. Andreas Straube, PD Dr. med. Ruth Ruscheweyh (Neurologische Klinik der LMU)

  • Prof. Carlos A. Calderón Ospina, Universidad del Rosario, Bogotá, Kolumbien

Ausgewählte Publikationen

Ausgewählte Übersichtsarbeiten